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Batnight unter Coronabedingungen

 

Letztes Jahr beschlossen Danja Müller, Französischlehrerin, Erika Hahn, Biologin, und ich, Physiotherapeutin, die Batnight zu führen. Bücher wurden gewälzt, das Internet wurde befragt und wir verbesserten zunehmend unser Wissen über die Fledermäuse und begannen, sie ins Herz zu schließen.
Und dann kam Corona. Eigentlich wollten wir uns endlich mal treffen, um uns auszutauschen, zu überlegen, wer was vorbereitet, wie wir das Ganze pädagogisch aufziehen wollten und trafen uns dann endlich im Frühsommer mit Abstand, als klar war, dass die Batnight überhaupt stattfinden konnte.


Wir machten ein letztes Brainstorming, Danja nähte Bänder mit den Flügelspannweiten mancher Fledermausarten, packte Gummifledermäuse mit deren passendem Gewicht in Tütchen und laminierte Bilder.
Erika bastelte eine Spendenfledermaus, konstruierte eine Fledermauskralle und zeigte uns ihre selbst präparierte Fledermaus.
Und dann kam der große Tag! Wir hatten uns dazu entschlossen, zwei Termine, am 29.8. und am 5.9., anzubieten, für die sich alle Interessierten anmelden mussten, so dass wir nicht mehr als 20 Personen waren.
Das Wetter am 29.8. war nicht so beständig und wir bangten, ob wir überhaupt loslegen könnten, aber am Nachmittag war klar, dass die Batnight stattfinden konnte.
Wir waren schon ein bisschen aufgeregt, aber als alle Teilnehmenden da waren und sich gleich sehr nette Gespräche ergaben, war das Lampenfieber weg.
Wir erzählten abwechselnd über verschiedene Fledermausarten in Baden-Württemberg, deren Anatomie und Physiologie, über Echoortung und Jagdverhalten, Winterschlaf, Paarung und Aufzucht und über Fledermausschutz.
Beginnend am Parkplatz des Langen Tals wanderten wir, ausgestattet mit iPad und Echometer, zum Landungssteg am Neckar.
iPad mit Echometer wurden auf einem Notenständer platziert, so dass wir in aller Ruhe die Echos von Zwerg-, Mücken-, Rauhaut- und Weißrandfledermaus und auch von einem Abendsegler beobachten und hören konnten.
Die Teilnehmenden waren sehr interessiert und fragten viel und bestätigten uns hinterher, dass sie viel gelernt hätten. Gegen 22 Uhr wurde es empfindlich kalt, so dass wir die Führung beendeten.

Am 5.9. war der Ablauf ganz ähnlich und wir hatten eine noch größere Gruppe als in der Woche davor.
 
Nannette Stefan
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